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Erzberg
Wenn er auch in der angrenzenden Steiermark liegt, so beeinflußte der Erzberg seit Jahrhunderten die Entwicklung des südöstlichen Oberösterreichs maßgeblich. So prägten die Hammerwerke an der Enns und Steyr die frühe industrielle Entwicklung Oberösterreichs maßgeblich.
Im Modell entsteht der Erzberg über der großen Gleiswendel, die die Auffahrt zur Falkensteinbrücke bildet. Die ersten Terassen sind bereits zu erkennen.
Im Sommer 2011 gehen die Arbeiten am Erzberg recht zügig voran. So entsteht die Verkleidung der Gleiswendel und das Tal vorm Erzberg.

Währendessen im Untergrund über 100 Rückmeldesensoren in Reflexlichtschrankentechnologie installiert werden, hat der Hochbautrupp die Verladeanlage am Erzberg fertiggestellt. Zukünftig wird auch eine 6mm Lorenbahn rund um die Verladeanlage fahren.
Mit etwas Glück können an den Adventfahrtagen erstmals Züge auf der Strecke das begehrte Erz ins Tal transportieren.
Zur entstehung des Erzberg gibt es eine nette Sage.
Die Wassermannssage
Damals glaubte man, dass so ein Wassermann große Schätze besitze. Aus diesem Grund wollten ihn die Leute fangen. Er war aber sehr scheu und glatt wie ein Fisch, mit bloßen Händen daher nicht zu halten. Also griffen die Leute zu einer List. Eines Morgens, es war ein warmer, sonniger Tag, stellten Bauernburschen Braten und Wein ans Ufer. Dann versteckten sie sich und warteten. Nach einer Weile kam der Wassermann tatsächlich aus der Grotte heraus und besah neugierig die Sachen. Schließlich griff er gierig nach dem Braten und trank den Wein aus. Dann tanzte er eine Weile herum und legte sich danach nieder. Der Wein übte seine Wirkung aus und der Wassermann schlief fest ein. Als dies die Leute sahen, stürzten sie sich auf den Schlafenden und fesselten ihn. Er wachte auf, wehrte sich mit aller Macht, aber es half nichts. Sie führten ihn unter lautem Gejohle taleinwärts und waren schon zu der Stellen gekommen, wo man zum ersten Mal den
Erzberg erblickt. Hier wollte der Wassermann nicht mehr weiter. Er tobte, jammerte und schrie und versprach schließlich für seine Freilassung große Schätze.
Das hörten die Leute gerne und fragten gleich: "Was willst du uns geben?" Und der Wassermann sprach:
"Nun
wählet schnell auf dieser Stell'!
Ein gold'ner Fuß bald schwinden
muss.
Ein silbernes Herz, die Zeit verzehrt's.
Ein eiserner Hut, hält lang
und gut.
Erwägt es klug, dann habt genug!"
Nun zeigte der Wassermann auf den Erzberg und sprach: "Seht, dort steht er:
Dieser Berg wird euch Eisen für immer geben! - Jetzt aber führt mich zurück in meine Grotte!"
Die Leute glaubten ihm, führten ihn zurück zur Grotte und ließen ihn frei. Sogleich verschwand der Wassermann in der Tiefe. Die Erde bebte, das Wasser rauschte gewaltig und wurde blutrot. Die Leute liefen eilig davon, der Wassermann zeigte sich nie wieder.
Das Versprechen des Wassermannes - ".....Eisen auf immerdar ...." aber bewahrheitete sich. Das Eisenerz des Berges wurde zum Segen des Landes Steiermark.

