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rocrail:lok_einrichten

Lokomotive einrichten

Bevor man eine Lokomotive in Rocrail einrichtet sollte diese mechanisch einwandfrei funktionieren. Lokomotiven und Wagen, die keine hervorragenden Fahreigenschaften haben sind für automatisierten Analagenbetrieb ungeeignet und sorgen im Automatikbetrieb für jede Menge Aufregung.

Mechanische Prüfung

Die Lokomotive sollte auf einem Testkreis ein paar Runden vorwärts und rückwärts fahren. Dabei ist darauf zu achten, dass die Lok gleichmäßig und ruckfrei in allen Geschwindigkeitsbereichen unterwegs ist.

Wir machen das auf unserem Testkreis mit einer Uhlenbock IB-COM.

Bild: Programmierplatz

Als erster Schritt ist das Auslesen aller Decodervariablen vorgesehen.

Im Folgenden ist der Decoder der Lok so zu konfigurieren, dass die Höchstgeschwindigkeit der Vorbildgeschwindigkeit entspricht. DA auf unserer Modellbahnanlage keine Gleisabschnitte vorhanden sind, die im Original schneller als 200km/h befahren werden ist die absolute Höchstgeschwindigkeit für Lokomotiven mit 200km/h begrenzt.

Zur Berechnung der Höchstgeschwindigkeit gibt es unterschiedliche Verfahren. Welches Du wählst ist eigentlich egal, es muss nur immer gleich gerechnet werden. Um uns die Rechnerei zu ersparen hat Martin für den Club eine automatische Messstrecke gebaut, die mit 2 Infrarot Reflexlichtschranken, einem Arduino und einer OLED Anzeige einfach den Wert in „km/h“ ausgibt.

Bild: Messstrecke

Lokomotive im Rocrail einrichten

Neue Loks müssen im Rocrail angelegt werden. Als Adressen steht der ganze Adressraum von Adresse 100 bis 9999 zur Verfügung. Kurze Adressen zwischen 1 und 100 sind in Ausnahmefällen erlaubt, sollen aber nur für Lokomotiven verwendet werden deren Decoder nicht mit langen Adressen umgehen können. Wie haben an der Stelle die Adressen auf die Clubfreunde aufgeteilt. Die Zuordnung ist in der Adressenliste hinterlegt.

Jedes Clubmitglied muss seinen Adressraum verbindlich einhalten.

Da die Betriebssicherheit von Lokomotiven für einen zuverlässigen Betrieb eine entscheidende Voraussetzung ist, müssen Lokomotiven nach einem Mindeststandard programmiert werden. Dabei ist prinzipiell folgende Vorgangsweise anzuwenden:

Basisparameter am Lokdecoder einstellen

  • Adresse - CV1 oder lange Adresse CV17+CV18
  • Mindestgeschwindigkeit - CV2
  • Beschleunigungsrampe – CV3
  • Bremsrampe – CV4
  • Höchstgeschwindigkeit – CV5
  • Mittelgeschwindigkeit – CV6
  • Lokomotive an der Programmierstation im Traincontroller neu anlegen
  • Lokomotive einmessen
  • Bremspunkte justieren
  • Überprüfung der Lokomotive und Anlagenzulassung – Eintragen der Prüfergebnisse im Kommentarfeld im Traincontroller
  • Exportieren der Lokomotive ins Verzeichnis XXXX
  • Importieren der Lokomotive aus dem Verzeichnis XXXX in die Traincontroller Software an der Anlage
  • Lokomotive im Traincontroller an der Anlage der richtigen Lokgruppe zuweisen

1.4.1 Decoder konfigurieren Die Konfiguration der Decoder erfolgt mit der Trainprogrammer Software. 1.4.1.1 Lesen der Decoder Einstellungen Wir beginnen das Programmieren eines Lokdecoders immer mit dem Lesen der eingestellten Parameter.

Abbildung 16 Decoder auslesen Die Funktion ermöglicht es, alle Daten vom Decoder in die Programmiersoftware zu lesen. Es ist immer sehr sinnvoll, die bestehende Programmierung zu kennen, bevor man mit der „Neukonfiguration“ beginnt. In vielen Fällen kann es sinnvoll sein die Decoderwerte vollständig zurückzusetzen. Nach dem Lesen der Lokparameter zeigt sich die Hauptseite im Trainprogrammer etwa so wie im Bild dargestellt.

Abbildung 17 Hauptbildschirm Lokprogrammer ACHTUNG: Traincontroller beschränkt das Lesen und Programmieren der Funktionen auf die markierten Werte Folgende Punkte müssen eingestellt sein

  • 1…Schreiben in Decoder dient zum Schreiben der eingestellten Werte.

ACHTUNG: es werden immer nur die markierten Werte gelesen und geschrieben.

  • 2…Lesen aus Decoder dient zum Lesen der am Decoder programmierten Werte
  • 3…POM (Program On Main) erlaubt die Programmierung am Hauptgleis (dazu hinten mehr)
  • 4…Decoder Hersteller (hier ist der Hersteller auszuwählen)
  • 5…abhängig vom Hersteller ist hier der Decoder einzustellen (sollte ein Decoder nicht vorhanden sein, muss er gegebenenfalls angelegt werden)
  • 6…hier ist der Lokname einzugeben (dazu sind die Vereinbarungen zum Loknamen zu berücksichtigen)
  • 7…hier kann aus der Bibliothek ein Bild zugeordnet werden – es sollte ein Bild gewählt werden, dass zumindest Ähnlichkeit mit der Lokomotive aufweist.
  • 8…die Verwendung langer Adressen muss eingeschaltet sein. Ausnahmen werden nur für Decoder gemacht, die die Verwendung nicht ermöglichen. Diese dürfen im Bereich 3…99 programmiert werden. Die Eintragung in die Adressenliste ist obligatorisch. Die Adressen sind, soweit die Decoder das unterstützen, jeweils im Adressraum des Eigentümers zu vergeben. Doppelte Adressen sind nicht zulässig. Wenn Decoder nicht mit 4-stelligen Adressen programmierbar sind können aus dem 2-stelligen Bereich Adressen vergeben werden. 

Die Liste der erlaubten kurzen Adressen ist im Anhang.

  • 9…es sind ausschließlich 28 Fahrstufen zulässig
  • 10…Railcom - da auf der Anlage kein Railcom verwendet wird und Störungen bekannt sind, ist Railcom sicherheitshalber auszuschalten

Die Decoder Daten können auch gespeichert werden. Das ist aber nicht notwendig, da es ohnehin möglich ist die aktuellen Daten jederzeit aus dem Decoder wieder auszulesen. Dadurch wird auch sichergestellt, dass nachträglich durchgeführte Änderungen immer berücksichtigt werden. Zum besseren Verständnis der Basisparameter ist eine CV-Liste angefügt. CV Beschreibung Standard erlaubt 1 17 18 Basisadresse – Lokomotiven sind nach Möglichkeit auf lange Adressen zu programmieren In der CV 1 wird die kurze Adresse programmiert, mit der der Decoder angesprochen wird. Dazu muss CV29 Bit 5 den Wert 0 haben. Adressen > 127 werden in den CVs 17 und 18 eingestellt. Lange Adresse – Lokomotiven sind auf lange Adressen zu programmieren Lange Adressen > 127 werden in den CVs 17 und 18 eingestellt. Im Trainprogrammer erfolgt das fast automatisch, wenn die Programmierung auf lange Adressen geschaltet ist. Die Adressen sind entsprechend der Adressliste zu vergeben Als Adressen steht der ganze Adressraum von Adresse 100 bis 9999 zur Verfügung. Beachte dazu die Vorgaben der Adressliste. Kurze Adressen zwischen 1und 100 sind nur in Ausnahmefällen erlaubt. Jedes Clubmitglied muss seinen Adressraum verbindlich einhalten. Jedes zahlende Mitglied hat das Nutzungsrecht für einen Adressraum von 100 Lokomotiven. Die Adressen sind wie in der Tabelle dargestellt reserviert. Hardreset: Der Hardreset wird ausgelöst, indem CV 1 auf 0 gesetzt wird. Alle CVs werden dabei auf ihre Standardwerte zurückgesetzt. Eine Ausnahme bilden die CVs 67 - 94 sowie das 2. CV-Set (siehe CV 109), diese bleiben auch beim Reset erhalten. Bei Sound-Decodern wird das installierte Soundprojekt nicht gelöscht, allerdings müssen für die korrekte Funktion die CVs wieder entsprechend eingestellt werden. (3) 1 - 9999 2 Anfahrspannung Spannung, die bei Fahrstufe 1 am Motor anliegt. In vielen Decodern ist es möglich über die CVs 50, 51 und 52 die Lastregelung zu konfigurieren. Im Normalfall ist das nicht nötig. Bei ordentlicher Konfiguration der Lastregelung kann in CV2 ein sehr kleiner Wert angegeben werden. WICHTIG: Auf Fahrstufe 1 soll die Lok mit ihrer kleinsten störungsfreien Geschwindigkeit fahren und auch beim Fahren gegen ein stationäres Hindernis (z.B. Prellbock am Programmiergleis) nicht stehen bleiben. Es ist nicht notwendig, dass die Fahrstufe 1 so niedrig eingestellt wird, dass die Lokomotiven mit wenigen mm/min fahren. Das ist im Betrieb eher störend. CV 50: Einstellung der Lastregelung 0 = abgeschaltet. Wir empfehlen einen Wert von 180 als Ausgangspunkt zum Testen. CV51: P-Regler: Einstellung der Regelung des Motors, Proportionalteil CV52: I-Regler: Einstellung der Regelung des Motors, Integralteil Bei Einstellung der CVs 50, 51 und 52 genau die Bedienungsanleitung des Decoders beachten. 1…8 0 - 255 3 Anfahrverzögerung Massensimulation, der Zug fährt langsam an. Kleiner Wert: geringe Verzögerung, großer Wert: starke Verzögerung. Achtung! Wert 0 = 255 = maximale Verzögerung Die Werte sollten niedrig (bis max. 6) gesetzt werden, da sonst ein negativer Einfluß auf die vom Traincontroller berechnet Fahrdynamik entsteht. Die Beschleunigungsrampe der Lokomotive sollte keinesfalls größer als 100cm Wegstrecke sein. Das Verhalten von Loks kann in der Anlagensteuerung sehr genau justiert werden. 8 4…6 abhängig vom Modell und Decoder 0 - 255 4 Bremsverzögerung Massensimulation, der Zug bremst langsam ab. Kleiner Wert: geringe Verzögerung, großer Wert: starke Verzögerung. Achtung! Wert 0 = 255 = maximale Verzögerung Die Werte sollten nicht allzu hoch gesetzt werden (0 … 6 … (10)), da sonst ein negativer Einfluß auf die vom Traincontroller berechnet Fahrdynamik entsteht. Die Lokomotive sollte aus Höchstgeschwindigkeit etwas unter 1m Auslauf haben. Das Verhalten von Loks kann in der Anlagensteuerung sehr genau justiert werden. 8 (0) 0 - 255 5 Höchstgeschwindigkeit Höchstgeschwindigkeit der Lok. Achtung! Wert 0 = 255 = Maximalgeschwindigkeit. Die Höchstgeschwindigkeit am Lokdecoder muss so eingestellt sein, das bei Fahrstufe 27 die Lok mit maßstäblicher Höchstgeschwindigkeit fährt (vgl. Geschwindigkeitstabelle). Die konfigurierte Höchstgeschwindigkeit sollte ca. 5% über dem theoretischen Wert sein. 0 0 - 255 6 Mittengeschwindigkeit Mittlere Geschwindigkeit der Lok, der Wert sollte kleiner sein als in CV 5. Mit den CVs 2, 5 und 6 lässt sich eine kleine Geschwindigkeitskennlinie erstellen. Mit CV 6 = 0 ist die Kennlinie linear. Für eine genauere Konfiguration muss die freie Geschwindigkeitskennlinie nach den CVs 67 - 94 verwendet werden. Empfohlen wird an der Stelle die CV6 auf 0 zu setzen und eine lineare Kennlinie voreinzustellen oder den Wert als Mittelwert der CV2 und CV5 zu wählen.

lt. Formel 0 - 255 8 Wenn CV 8 auf 8 gesetzt wird, wird der Lokdecoder auf Werkseinstellungen zurückgesetzt.

29 Lokeigenschaften wie Fahrstufenanzahl und dergleichen

Tabelle 1 Lokdecoder Basisparameter 1.4.1.2 Kurze vs. Lange Adresse In der CV1 wird die kurze Adresse gespeichert. Lange Adressen werden in CV17 und CV18 gespeichert. Bei der Programmierung mit Trainprogrammer muss man sich darüber keine Gedanken machen. Trainprogrammer rechnet die Adressen automatisch um.

In der Tabelle sind Initialen und Adressbereiche dargestellt. Name Kurzzeichen Adressraum

Club Loks CL 0001- 0099 reserviert für Club Breitenberger Rene BR 1700…1799

Dietinger Engelbert DE 1600…1699

Engel Konrad EK 0600…0699

Heibl Stefan HS 1500…1599

Haslinger Ewald HE 1400…1499

Hohneder Herbert HH 1300…1399

Höllinger Gerhard HG 1200…1299

Krich Marcel KM 1100…1199

Lackinger Manfred LM 1800…1899

List Helmut LH 1900…1999

List Philipp LP 0700…0799

List Walter LW 0500…0599

Lesiak Viktor LV 2000.2099

Luger Josef L J 0800…0899

Neubauer Franz NF 0300…0399

Nöbauer Alfred NA 2100…2199

Nöbauer Martin NM 2200…2299

Richter Alexander RA 1000…1099

Salamonsberger Klaus SA 2300…2399

Scheitler Ernst SE 0400…0499

Scherzer Helmut SH 0100…0299

Seiler Riccardo SR 0900…0999

Trogbacher Rainer TR 2400…2499

Wipplinger David WD 2600-2699

Tabelle 2 Adressräume der Clubmitglieder

1.4.1.3 Startspannung In der CV2 wird die Startspannung gespeichert. Darunter ist jene Spannung zu verstehen, die der Decoder auf Fahrstufe 1 an den Motor abgibt. Diese Spannung ist so zu wählen, dass der Motor zuverlässig anläuft. 1.4.1.4 Die Fahrstufe 1 richtig definieren Die Anfahrspannung der Lokomotive ist so einzustellen, dass die Lokomotive gerade ruckfrei fährt. Die Geschwindigkeit sollte nicht allzu niedrig gewählt werden, aber unter 1cm/sec liegen. Unter Last kann das Verhalten, insbesondere bei ungeregelten Decodern, anders sein. Daher ist auch zu prüfen ob die Lok beim Anfahren an ein Hindernis (z.B. Lokomotive mit Hand aufhalten) nicht stehen bleibt. In diesem Fall sollten die Räder durchgehen, da sonst die Lok in Schleichfahrt mit einem Zug einfach stehen bleiben kann. Wenn die Lok bei der Fahrt gegen die Hand einfach stehen bleibt muss die CV2 gegebenenfalls solange erhöht werden, dass die Räder durchgehen und der Motor keinesfalls blockiert wird. Es sollte auch möglich sein, dass die Lok bei der Fahrt aus dem Stand gegen ein festes Hindernis die Räder zum Schleudern bringt. Wenn das nicht möglich ist, kann es sein, dass eine Lokomotive einen Zug zum Beispiel auf einer Rampe nicht anfahren kann. ACHTUNG: Bei Haftreifen erfordert die Einstellung der Mindestgeschwindigkeit ein sorgfältiges Arbeiten. Motore, die im Stillstand bestromt werden erwärmen sich sehr stark. Es entstehen auch relativ hohe Motorströme, die den Lokdecoder belasten. Daher sollte dem Punkt Anfahrgeschwindigkeit große Aufmerksamkeit geschenkt n Bei Decodern ohne Lastregelung kann es auch grundsätzlich schwierig sein eine geeignete Einstellung zu finden, was gegebenenfalls zu einer relativ hohen Minimalgeschwindigkeit führen kann. Decoder interne Kennlinien sind exakt einzustellen oder gegebenenfalls zu deaktivieren, da diese eine gerade Kennlinie in vielen Fällen verhindern. ACHTUNG: Bei Loks wo es Probleme bereitet die Anforderungen zu erfüllen, können diese auch mit den zugeordneten Zugdaten programmiert werden. Es ist nicht möglich, und auch nicht notwendig, dass jede Lok jeden beliebigen Zug anfahren kann. Besonders im Realbetrieb bei der großen Bahn haben Lokomotiven aufgrund ihrer Leistungsdaten Grenzen. WIR FAHREN AUSSCHLIESSLICH MIT 28 FAHRSTUFEN 1.4.1.5 Beschleunigungsrate Die Beschleunigungsrate wird in der CV03 gespeichert. Sie sollte so gewählt werden, dass das Fahrzeug sauber beschleunigt. 1.4.1.6 Bremsrate In der CV04 wird die Bremsrampe gespeichert. Diese „muss“ so eingestellt werden, dass das Fahrzeug aus Höchstgeschwindigkeit innerhalb von 1m Wegstrecke zum Stehen kommt. Höhere Werte können dazu führen, das Blöcke überfahre werden, was gröbere Betriebsstörungen hervorruft. 1.4.1.7 Maximalspannung Die Maximalspannung wird auf CV05 eingestellt und bestimmt die Höchstgeschwindigkeit. Hier sollte nach Möglichkeit eine Geschwindigkeit eingestellt werden, die minimal über der maßstäblichen Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeuges liegt. Einstellen der Höchstgeschwindigkeit Die Fahrstufe 28 ist so einzustellen, dass die Lokomotive ihre im Original bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit erreicht. Da auf der Anlage die Höchstgeschwindigkeit im sichtbaren Bereich bei maßstäblichen 200 km/h liegt - lediglich die Durchfahrgleise im Bahnhof Enns erlauben diesen theoretischen Wert - sind Programmierwerte über 200 km/h sinnlos. Dazu ist die CV2 ist so zu programmieren, dass die Höchstgeschwindigkeit entsprechend der Tabelle der Vorbildgeschwindigkeit entspricht. Zu schnelle Loks werden von der Software nach unten korrigiert, es ist daher anzuraten eine geringfügig höhere Höchstgeschwindigkeit einzustellen. Die Abweichung von der theoretischen Höchstgeschwindigkeit sollte maximal +5…10% betragen. Fahrzeugtyp Höchstgeschwindigkeit [km/h] Modellgeschwindigkeit ca. [cm/s] Umlauf am Testkreis [s] ÖBB1080, 1180, 1280, 1062 50 16 26 ÖBB1099 (Schmalspur) 50

DB BR24 90/50 29 14 ÖBB 1089 70

ÖBB1245 80

ÖBB52, ÖBB152, DB52 80/80

ÖBB1020, 1040, 1041 90

ÖBB4030, 1670 100

ÖBB1110, 1141 110

ÖBB214, DB003 120/50

Güterzug ÖBB maximal 120

ÖBB1010 130 42 9,5 ÖBB1042, 1018, 4010 130

ÖBB2016 140

ÖBB 1042.500, 4010 150

ÖBB1044 160

Schnellzüge ÖBB modern typisch 150…160

Anlagenhöchstgeschwindigkeit 200

DB BR103 bei Versuchsfahrten 200…220 62 6,8 ÖBB Taurus in Serienausführung 230 Nicht relevant 5,5 Railjet 230 Nicht relevant

ICE Planbetrieb ÖBB 230 Nicht relevant

ICE Planbetrieb DB 300 Nicht relevant

ÖBB Taurus Weltrekordversuch 357 Nicht relevant

Tabelle 3 Höchstgeschwindigkeiten Die Überprüfung der Höchstgeschwindigkeit erfolgt mit der Möglichkeit der Feinjustierung im Traincontroller. Nach dem Programmieren der Basiseinstellungen (CV 1, 2, 3, 4, 5, 6, 17 + 18, 29) sollte sich die Lok ruckfrei mit Fahrstufe 1 in Bewegung setzen und gleichmäßig bis Fahrstufe 27 zu einer maßstäblichen Höchstgeschwindigkeit beschleunigen. Die Beschleunigungsrampe sollte mindestens 1m lang und die Bremsrampe aus Höchstgeschwindigkeit sollte maximal 1m lang sein. Auch dazu gibt es im Meßraum eine Markierung auf der Einmeßtrecke, so dass die Messung sehr exakt möglich ist.

1.4.1.8 Mittlere Spannung Die mittlere Spannung dient zur Definition einer vereinfachten Geschwindigkeitskennlinie. In den meisten Fällen genügt es den Mittewert aus Minimalgeschwindigkeit und Maximalgeschwindigkeit einzustellen. 1.4.1.9 Versionsnummer uninteressant 1.4.1.10 Herstellerkennung uninteressant 1.4.1.11 Analogfunktionen uninteressant 1.4.1.12 Konfigurationsregister Einstellen der Fahrstufenanzahl Da wir ausschließlich mit 28 Fahrstufen fahren, sollte der Decoder auch auf 28 Fahrstufen eingestellt sein. Dazu ist die CV29 entsprechend zu setzen, dass 28 Fahrstufen aktiviert sind. ACHTUNG: Bei der Einstellung von 128 Fahrstufen entsteht kein erkennbarer Unterschied zu 28 Fahrstufen, die Belastung an der Digitalzentrale und am Loconet ist aber bei Geschwindigkeitsänderungen ca. 5x höher als bei 28 Fahrstufen.

<hier Bilder der Messstrecke einfügen>

Rocrail – Configuration Variables

Wir starten die Anlage der Lokomotive direkt in der Maske

Tabellen Lokomotiven

rocrail/lok_einrichten.txt · Zuletzt geändert: 2026/01/24 20:09 von admin