Anlagenberichte
Wie die Kategorie „Anlagenberichte“ entstand
Weil im Modellbahnclub Sankt Florian ständig an der Anlage gearbeitet wird, brauchten wir einen übersichtlichen Platz für all diese Fortschritte. So entstand auf unserer Homepage die Kategorie „Anlagenberichte“ – kurz und bündig der Bereich, in dem wir zeigen, was sich an der Anlage verändert. Hier findest Du die Darstellung einzelner Motive. Zumeist beinhaltet das eine Beschreibung des Vorbildes und Geschichten zum Bau.
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Die Mitglieder und Freunde des Modellbahnclub Sankt Florian haben bereits mehrere Videos auf YouTube gestellt. Hier geben wir einen kleinen Überblick über diese Arbeiten.
Adventfahrtag des MBC Sankt Florian 2025
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Kürbisfest am Sumerauerhof – Miniatur trifft Herbstzauber
Wenn sich die Blätter färben und der Duft von gebratenem Kürbis in der Luft liegt, dann ist es wieder so weit: Der MBC Sankt Florian lädt zum Kürbisfest am Sumerauerhof – und zwar nicht in Lebensgröße, sondern im Maßstab 1:87. Die Modellanlage verwandelt sich in eine herbstliche Erlebniswelt, die Besucher jeden Alters begeistert.
Ein Fest für alle Sinne – im Miniaturformat
Mit liebevoll gestalteten Szenen und bewegten Elementen zeigt der Club, wie detailverliebt Modellbau sein kann. Der Sumerauerhof, eingebettet in die ländliche Kulisse des Ennstals, wird zum pulsierenden Zentrum eines herbstlichen Dorffestes.
Leistungsschau der Feuerwehr
Auf dem Vorplatz des Hofes präsentiert die Miniatur-Feuerwehr ihre Technik: Drehleiter, Löschfahrzeuge und sogar eine simulierte Rettungsübung mit Blaulicht und Sirene. Kleine Zuschauer staunen über die realistische Darstellung – inklusive Feuerwehrmännern in Aktion.
Standlmarkt mit regionalem Flair
Rund um den Hof reihen sich Marktstände mit Kürbissuppe, Bauernbrot, Honig und Handwerkskunst. Besucher entdecken winzige Kürbisse, geschnitzte Figuren und dampfende Kochtöpfe – alles im Maßstab, aber mit großer Wirkung.
Ringelspiel für die Kleinen
Ein nostalgisches Karussell dreht sich langsam neben dem Spielplatz. Kinder in Miniatur winken fröhlich, während Musik aus versteckten Lautsprechern die Szene belebt. Das Ringelspiel ist ein Highlight für alle, die sich an ihre eigene Kindheit erinnern möchten.
Holzfällerwettbewerb mit Muskelkraft
Im angrenzenden Waldstück liefern sich Miniatur-Holzfäller ein spannendes Duell: Baumstämme werden gesägt, Äxte geschwungen, und ein kleiner Moderator kommentiert das Geschehen. Die Szene zeigt nicht nur Bewegung, sondern auch Humor und Lokalkolorit.
Atmosphäre mit Herz
Die gesamte Anlage ist in warmes Herbstlicht getaucht. Blätter rascheln, Kürbisse leuchten, und sogar die Tiere am Hof wirken lebendig. Besucher können per Knopfdruck Szenen aktivieren, etwa das Läuten der Kirchenglocke oder das Anzünden der Laternen bei Einbruch der Dämmerung.
Ein Fest, das bleibt
Das Kürbisfest am Sumerauerhof ist mehr als nur ein Modell – es ist eine Hommage an die ländliche Kultur Oberösterreichs. Der MBC Sankt Florian beweist einmal mehr, wie Modellbau Geschichten erzählen kann: humorvoll, berührend und mit einem Augenzwinkern.

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Natürlich kann man auf einer Modellbahn den Strassenverkehr nicht verhindern. Daher sind auch auf der Ennstalbundesstrasse im Modell Faller LKWs unterwegs.
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„Dampf am Morgen – das Heizhaus von Klaus“
Die Sonne kriecht langsam über die modellierte Bergkulisse, während der Bahnhof Klaus noch in verschlafene Stille gehüllt ist. Doch aus dem kleinen Heizhaus am Südende steigen erste Dampfwölkchen auf – ein Zeichen, dass hier schon gearbeitet wird.
Lok 298.01, eine robuste Tenderlok der ÖBB, ruht friedlich im Schatten der Backsteinmauern. Der Heizer, Miniaturfigur Fritz mit blauem Overall und rußverschmiertem Gesicht, schaufelt Kohle aus dem kunstvoll gestapelten Vorrat neben dem Gebäude. Im Inneren flackert eine LED-Flamme, die das Glühen der Feuerbüchse simuliert.

Auf der Nebengleis rammt gerade ein Schmalspur-Rangierer mit mäßigem Tempo eine Gruppe leerer Güterwaggons heran – heute wird Holz verladen. Doch bevor es losgeht, braucht die Lok Wärme, Wasser und Druck. Das Heizhaus ist Herz und Lunge zugleich.
Ein Besucher scannt den QR-Code mit der Aufschrift "SCAN ME" und erfährt auf seinem Handy, wie das echte Heizhaus in Klaus Vorbild für dieses Modell wurde.
Ein Pfiff, ein Zischen, ein Klack: Die Tore öffnen sich, und mit rhythmischem Schnauben rollt die Lok aus dem Schatten ins Licht – bereit für ihren Dienst auf der kleinen, großen Bahn der Welt.
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„Das Geheimnis von Mittersee“
Die Sonne ist schon über dem spiegelglatten Wasser des Mittersees direkt hinter dem kleinen Bahnhof aufegegangen. Der Zug aus Steyr – gezogen von einer zierlichen ÖBB 2095 – rollt langsam ein, als erste Sonnenstrahlen das blitzblaue Wasser des Sees erreichen.
Reisende blicken neugierig hinaus auf das Wasser, denn mitten darin ragt ein Kirchturm aus dem Wasser – verwittert, von Algen bedeckt, doch stolz und unerschütterlich. Wie am echten Reschensee erinnert dieses Miniaturdenkmal an ein untergegangenes Dorf, das einst hier gestanden haben soll, bevor der „Modellbau-Stausee“ errichtet wurde.

Im Bahnhof selbst herrscht reges Treiben: Ein Güterwagen wird mit Milchkannen beladen, während am Bahnhofsgebäude ein älterer Herr im Maßstab 1:87 den Turm fotografiert – vielleicht sucht er nach einer Geschichte für sein nächstes Modellbaujournal.
In der Mittagszeit kehrt Ruhe ein. Nur das Klappern der Waggons und das sanfte Plätschern des Mitterbaches sind zu hören. Unter Wasser, so erzählt man sich auf der Anlage, läuten manchmal die Glocken… ganz leise.
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„Abschlag ins Geheimnis – Golfen in Spittal“
Inmitten sanft geschwungener Modellhügel liegt der renommierte Golfplatz von Spittal an der Birnbahn, flankiert von edlen Miniatur-Villen, Kurgästen mit Strohhüten und der ikonischen Bahnhofslinie, die regelmäßig Besucher aus ganz „Modellistan“ bringt. Der Ort gilt als Geheimtipp für alle, die Erholung und Eleganz im Maßstab 1:87 suchen. Das Grün ist makellos – handbemalt, filigran gepflegt, und selbst die Mini-Rasenmäher tuckern.

Aber das wahre Highlight liegt etwas abseits, hinter Loch 13: Der See von Birnbahn, in dessen klarer Oberfläche ein Kirchturm aufragt – inspiriert von der Kirche im Reschensee. Die Miniaturglocken stehen still, doch unter Kennern erzählt man sich, dass beim Hole-in-One an diesem Loch manchmal ein zarter Glockenklang erklingt… ein akustisches Modellgeheimnis! Am späten Nachmittag schiebt sich ein exklusiver Golfsonderzug von St. Florian heran – mit Teewagen, Pro-Shop-Modul und einem Spezialwaggon für Modellgolfer. Auf der Terrasse des Clubhauses nippt ein Figurengast an seinem Maßstab-Grapefruitsaft und blickt verträumt über den See. Vielleicht denkt er darüber nach, ob unter den Miniaturwellen noch ein ganzes Dorf verborgen liegt.
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„Visite zwischen Gleisen – Die Schwarzwaldklinik von Spittal“
Versteckt zwischen majestätischen Modell-Tannen erhebt sich die Schwarzwaldklinik von Spittal an der Birnbahn – ein Kurhaus im Maßstab H0, das mit liebevollen Details an die berühmte Fernsehserie erinnert. In den Klinikgarten führen fein geschotterte Wege. Sanitäterfiguren schieben eine Trage zum Eingang, während Dr. Brinkmann (Miniaturausgabe natürlich!) mit dramatisch wehendem Kittel am Empfang steht.

Der Modellzug „Rheingold-Express“ bringt regelmäßig Gäste direkt bis zur kleinen Haltestelle „Spittal an der Birnbahn“. Die Miniaturpatienten steigen aus, ein Pförtner winkt ihnen im Maßstab freundlich zu. Seit vielen Jahren werden auch kleinere kosmetische eingriffe für die Patienten gemacht.
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🏰 „Edler Glanz auf kleinem Gleis – Das Schlosshotel von Spittal“
Wenn Züge am Bahnhof Spittal an der Birnbahn einrollen und Reisende aus Miniaturwelten ihren Weg ins Herz der Anlage finden, fällt der Blick unweigerlich auf ein majestätisches Gebäude, das wie aus einer anderen Zeit wirkt: das Schlosshotel Spittal.
Erhaben auf einem modellierten Hügel gelegen, ragt das Hotel mit seinen cremefarbenen Fassaden, Erkertürmen und kupferfarbenem Dach über die gesamte Kulisse. Die Fenster sind hinterleuchtet, abends flackern warme Lichter – als wäre gerade ein Maskenball in vollem Gange.
Das Schlosshotel ist kein gewöhnliches Gebäude – es ist die erste Adresse für adelige Figuren, prominente Miniaturgäste und Kurgäste mit Sinn für Stil. An den Rundbogenportalen parken elegante Modellwagen, auf der Terrasse nippen feine Damen im Maßstab 1:87 an silbernen Teetassen, während ein Kammerdiener den Gepäckwagen Richtung Eingang schiebt.

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Das Hallenbad von Sankt Florian – Eine Miniaturgeschichte mit Tiefgang
Mitten im geschäftigen Treiben der Modellbahnanlage des MBC Sankt Florian, wo Züge durch das Ennstal rauschen und die Pummerin gegossen wird, liegt ein kleines, aber feines Detail: das Hallenbad. Und wie jedes Gebäude auf dieser Anlage, hat auch dieses eine Geschichte – eine, die sich zwischen Chlorgeruch und Dampfschwaden entfaltet.
Die Geschichte von Bademeister Franz
Franz war einst Lokführer auf der Florianerbahn – ein Mann mit Schnauzbart, Pfeife und einem Hang zur Pünktlichkeit. Doch nach einem Zwischenfall mit einem entlaufenen Schaf auf den Gleisen (das übrigens heute als Diorama verewigt ist), tauschte er die Lok gegen die Badehose und wurde Bademeister im neuen Hallenbad von Sankt Florian.
Jeden Morgen um 6:00 Uhr öffnet Franz die Türen, stellt die Kaffeemaschine neben dem Chlorprüfgerät an und begrüßt die ersten Schwimmer – darunter auch Frau Huber, die ihre Bahnen zieht, während draußen die Dampflok vorbeizischt. Das Hallenbad liegt nämlich direkt in Sichtweite der Schmalspurbahn.
Modellbau mit Augenzwinkern
Das Hallenbad auf der Anlage ist ein kleines architektonisches Juwel:
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Glasfassade mit Miniatur-Schwimmern
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Dampfwolken aus Watte, die aus der Sauna steigen
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Ein Mini-Franz mit Pfeife am Beckenrand
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Und ein Hinweisschild: „Bitte nicht vom Beckenrand auf die Gleise springen!“
Ein Ort der Begegnung
Im Modell ist das Hallenbad nicht nur ein Gebäude – es ist ein Treffpunkt:
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Kinder mit Schwimmflügeln
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Senioren beim Wassergymnastik-Diorama
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Und sogar ein kleiner Kiosk mit Miniatur-Eis in drei Sorten (Vanille, Erdbeer, Gleisschotter)
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„Cordoba reloaded – Miniatur-Klassiker auf dem MBC-St-Florian“
Der Fußballplatz vibriert vor Spannung. Die Miniatur-Fans schwenken rot-weiß-rote Fahnen, manche sogar mit dem berühmten Spruch: „I werd narrisch!“ – eine Hommage an Edi Fingers ekstatischen Kommentar von damals.
In der 87. Spielminute gelingt es dem kleinen Stürmer „Hansi H0-Lindner“ mit einem präzisen Schuss ins rechte Eck, die Partie mit 3:2 zu entscheiden – exakt wie beim historischen Duell 1978 in Cordoba. Die Mini-Deutschland-Elf hadert, aber anerkennt sportlich den leidenschaftlichen Einsatz der österreichischen Jungs vom „SV SpurH0“.

Die Stadionlautsprecher (unsichtbar, aber per Soundmodul aktiviert) spielen „Wunder gibt es immer wieder“ und die Fans feiern, als wäre das Diorama die Festwiese von Wien. In einem nahegelegenen Mini-Wirtshaus stoßen zwei Figuren mit Maßkrügen an – „Auf Cordoba, das ewige Spiel!“
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🏔️ „Das Geheimnis der Staumauer“ – Eine Modellbahngeschichte
Es war ein nebliger Morgen im kleinen Modellort Birnbahn. Die Schmalspurbahn fuhr gerade durch das Tal, als die Anzeige des Speicherkraftwerks blinkte: „Stromfluss gestört!“ Turbinchen, die quirlige Energiewächterin, sprang aus ihrem winzigen Büro im Maschinenhaus. Mit Helm und Mini-Werkzeugkoffer machte sie sich auf den Weg zur Staumauer.
„Herr Generator!“, rief sie ins Funkgerät, „etwas stimmt mit dem Ablauf nicht!“ Der alte Generator – ein erfahrener Tüftler mit Messgerät-Brille – startete sofort seine Kontrolle im Schaltkasten. Die blinkenden LEDs zeigten: Kein Wasserdruck.

Währenddessen flog die Drohne „Voltus“ über den Stausee. Aus der Luft entdeckte er etwas Ungewöhnliches: Ein Laubblatt – winzig für Menschen, aber im Maßstab 1:87 ein ganzer Blockierer – hatte den Einlauf verstopft.
Die Lösung? Ein „Mini-Regenmanöver“. Turbinchen öffnete die Modellwolkenzufuhr: Ein sanfter Harzregen spülte das Blatt weg, der Ablauf wurde frei, und das Wasser rauschte wieder talwärts. Die Turbine sprang an, Herr Generator jubelte, und die Anzeige blinkte: „Stromfluss normal – Zugfahrt erlaubt.“
Die Lokomotive setzte sich pünktlich in Bewegung. Ein Passagier winkte aus dem Fenster – ganz ahnungslos, dass ein Team kleiner Helden gerade die Energie gerettet hatte.
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"Gut Ding braucht Weile". Am 29. Mai war es soweit, der erste Zug fuhr noch etwas improvisiert über die Falkensteinbrücke. Ein 9-Wagen Erzzug mit Fahrzeugen von Lucki war der erste durchgehende Zug von Kleinreifling nach Enns und wieder zurück.
Für Modellbahnfreunde: Die Runde dauerte ohne anzuhalten knapp 25 Minuten.

Foto: Schnell mit dem Mobiltelefon dokumentiert
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Der Originalbahnhof von Enns hat verkehrstechnisch nur Aufgrund der Anschlussbahn des Containerterminals eine Bedeutung. Das war noch bis in die späte 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts anders. Die Zuckerfabrik und das große Schwellenlager gaben dem Bahnhof eine gewisse zumindest regionale Bedeutung.

Bild: Totalaufnahme des Hauptbahnhofes von der Ausfahrt in Richtung Schattenbahnhof fotografiert
Vor dem Bahnhofsgebäude ist eine Gartenanlage in der Form eines blinkenden Schmetterlings aufgebaut.
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Das Bild gibt einen Überblick über die gesamte Modellbahnanlage des Modellbahnclub Sankt Florian. Die einzelnen Pfeile bezeichnen die Einzelmotive.

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Hafenbrücke
Wie bei so vielen anderen Modellen wurde auch für unsere Hafenbrücke ein reales Vorbild verwendet. Bei Mauthausen wird die Donau von einer 60 Jahre alten Fachwerkbrücke überspannt. Die Brücke wurde auf 2 Gleise ausgebaut und in der Länge stark gekürzt. Seit Sommer 2024 überspannt das Modell den Hafen.

Die Hafenbrücken noch im Rohbau und unlackiert
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Der Streckenabschnitt von der Falkensteinbrücke zum Bahnhof Frankstrasse wird von der großen Steinbogenbrücke und den Galerien geprägt. Die Vorlage zur Steinbogenbruecke stammt ursprünglich von der Südrampe der Gotthardstrecke bei Biaschina in der Schweiz.

Im Schattenbahnhof unter der Gleiswendel werden die Züge für die lange Fahrt in den Schattenbahnhof gepuffert. Dadurch ist ein dichtere Zugfolge im sichtbaren Bereich der Modellbahnanlage möglich.

Der Bereich der Gleiswendeln in Bau im Frühjahr 2024.
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Die Entstehung des Bosrocktunnels
Der Tunnel auf der Anlage des Modellbahnclubs Sankt Florian war ursprünglich ein ganz normaler Streckenabschnitt. Er wurde gebaut, weil er an dieser Stelle sinnvoll war – nicht mehr und nicht weniger. Das Bergmassiv darüber entstand nach und nach, wie so vieles im Club: ein bisschen Planung, ein bisschen Improvisation, und am Ende passte es.
Eines Abends stand Edi, ein guter Freund des Clubs, vor der Anlage. Er war keiner, der große Reden hielt, aber er hatte ein gutes Auge für Details. Während die anderen noch überlegten, ob die Felsstruktur stimmig genug war, sagte er trocken:
„Das schaut ja fast aus wie der Bosruck.“

Einfahrt in den Bosrucktunnel von Klaus kommend.
Es war kein besonderer Moment, kein offizieller Anlass. Einfach ein Kommentar, der aus dem Bauch heraus kam. Aber er blieb hängen. Die anderen sahen sich das Bergmassiv noch einmal an – und tatsächlich, die Form erinnerte ein wenig an den Bosruck.
Damit war der Name praktisch beschlossen. Ohne Abstimmung, ohne Diskussion. Von da an hieß der Tunnel „Bosrocktunnel“ – eine kleine Abwandlung, die sich im Laufe der Zeit eingebürgert hat.
Heute trägt der Tunnel diesen Namen nicht nur wegen der Ähnlichkeit des Bergmassivs, sondern auch als stilles Andenken an Edi. Kein großes Denkmal, aber ein ehrlicher, alltäglicher Hinweis darauf, dass manche Dinge im Club einfach aus gemeinsamen Momenten entstehen.
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Spittal an der Birnbanhn ist eine Hommage an die klassischen österreichischen Kurorte ohne ein bestimmtes Vorbild nachzubilden. Thermalbad, Sportplatz, Kurhotel. Alle notwendigen Gebäude sind vorhanden.


Das Kurbad von Spittal an der Birnbahn

Das Schlosshotel

Die Schwarzwaldklinik

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Galerie in der Auffahrt zur Falkensteinbrücke
Um den Gleisverlauf in einer Gleiswendel sichtbar zu machen, braucht es kreative Lösungen. In der Auffahrt zur Falkensteinbrücke setzen wir deshalb eine Gebirgsgalerie ein, die nicht nur Einblicke in die darunterliegende Wendel ermöglicht, sondern zugleich ein markantes landschaftliches Motiv bildet. Das große Vorbild für diese Bauform findet sich an der Semmeringbahn, wo zahlreiche Schutzgalerien die Trasse vor Steinschlag und Witterungseinflüssen schützen. Die charakteristische Linienführung und die typischen Rundbögen lassen sich im Modell besonders präzise durch den 3D‑Druck nachbilden, der uns eine hohe Maßhaltigkeit und Wiederholgenauigkeit ermöglicht.
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Bild: Das große Vorbild für unsere Galerie steht an der Semmeringbahn. Die Einzelteile entstehen wieder im 3D-Druck.
Der Geländebau folgt unserem bewährten Aufbau aus Drahtgitter, Glasfasergewebe und Fliesenkleber. Das 6‑Kant-Drahtgitter bildet dabei den stabilen Unterbau, auf dem das Putzgitter die endgültige Form vorgibt. Anschließend wird das Gelände mit handelsüblichem Fliesenkleber verspachtelt, der sich als deutlich stabiler und rissärmer als Gips erwiesen hat. Gerade an dieser Stelle der Anlage verwenden wir bewusst den jeweils günstigsten Fliesenkleber, da er sich hervorragend verarbeiten lässt, eine hohe Festigkeit erreicht und sich gut für spätere Felsstrukturen eignet.

Eine besondere Herausforderung stellt die Steigung zur Falkensteinbrücke dar. Die Galerie muss exakt an die Neigung angepasst werden, damit die Bögen sauber anliegen und die Linienführung harmonisch bleibt. Während im Vordergrund bereits das Gelände verspachtelt ist, werden die Galerieelemente zunächst probeweise aufgestellt, um die endgültige Position zu bestimmen und die Übergänge zum Gelände exakt auszurichten.
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Unterhalb der Galerie entsteht eine lange Hangbrücke, deren Vorbild das Pünderich‑Viadukt an der Mosel ist. Gleichzeitig erinnert das Motiv an die Loderleiten an der Enns bei Ernsthofen, sodass hier mehrere reale Vorbilder zu einem stimmigen Gesamtbild verschmelzen. Wenige Tage später reicht die Geländespachtelung bereits bis zur Ebene „Breitenstein“, und im März zeigt sich das gesamte Motiv erstmals in seiner endgültigen Form.

Bild: Nach dem vollständigen Einspachteln der Galerie entsteht ein äußerst robustes Bauwerk. Der Fliesenkleber sorgt für eine widerstandsfähige Oberfläche, die sich gut bemalen und weitergestalten lässt. Damit ist die Galerie bereit für die nächsten Schritte: die farbliche Ausarbeitung der Felsen, die Begrünung, die Gestaltung der Stützmauern und die endgültige Einbettung in die Berglandschaft.

Bild: Hangbrücke im Rohbau

Bild: Die Galerie ist eingespachtelt. Wir nehmen dazu handelsüblichen Fliesenkleber. Das Ergebnis ist deutlich stabiler als Gips.

Bild: Ein paar Tage später ist das Motiv bereits bis zur Eben "Breitenstein" mit Fliesenkleber verspachtelt. Im März sieht es an der Stelle so aus.
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Das Pianotondo‑Viadukt bei den Pianotondo‑Kehrtunneln
Das Pianotondo‑Viadukt liegt an der Gotthard‑Südrampe in der Leventina, zwischen Lavorgo und Giornico. Es befindet sich unmittelbar im Bereich der beiden berühmten Biaschina‑Kehrtunnel, zu denen auch der Pianotondo‑Kreiskehrtunnel gehört. Die Züge überwinden hier auf engstem Raum enorme Höhenunterschiede, weshalb die Strecke in mehreren Ebenen übereinander geführt wird.
Das Viadukt selbst ist ein klassisches Steinbogenviadukt, das den unteren Abschnitt der Biaschina‑Schlucht überspannt. Es liegt direkt unterhalb des Portals des Pianotondo‑Kehrtunnels und ist auf historischen Fotos gut erkennbar, etwa auf Aufnahmen von SBB Historic, die den Blick „nach oben“ zeigen, wo das Pianotondo‑Viadukt und der Eingang des Travi‑Kehrtunnels übereinander liegen.

Bild: Blick auf das Viadukt
Der gesamte Abschnitt ist einer der spektakulärsten der Gotthardbahn: Züge sind gleichzeitig auf drei Ebenen sichtbar, während die Autobahn A2 mit einer der größten Brücken der Schweiz darüber hinwegführt. Die Biaschina ist ein Paradebeispiel für die Ingenieurskunst des 19. Jahrhunderts und ein beliebtes Fotomotiv für Eisenbahnfreunde.
Das Pianotondo‑Viadukt ist außerdem durch den Eisenbahnunfall von 1941 bekannt geworden, bei dem ein entlaufener Güterzug kurz vor dem Tunnelportal entgleiste.
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