Das Hallenbad von Sankt Florian – Eine Miniaturgeschichte mit Tiefgang
Mitten im geschäftigen Treiben der Modellbahnanlage des MBC Sankt Florian, wo Züge durch das Ennstal rauschen und die Pummerin gegossen wird, liegt ein kleines, aber feines Detail: das Hallenbad. Und wie jedes Gebäude auf dieser Anlage, hat auch dieses eine Geschichte – eine, die sich zwischen Chlorgeruch und Dampfschwaden entfaltet.
Die Geschichte von Bademeister Franz
Franz war einst Lokführer auf der Florianerbahn – ein Mann mit Schnauzbart, Pfeife und einem Hang zur Pünktlichkeit. Doch nach einem Zwischenfall mit einem entlaufenen Schaf auf den Gleisen (das übrigens heute als Diorama verewigt ist), tauschte er die Lok gegen die Badehose und wurde Bademeister im neuen Hallenbad von Sankt Florian.
Jeden Morgen um 6:00 Uhr öffnet Franz die Türen, stellt die Kaffeemaschine neben dem Chlorprüfgerät an und begrüßt die ersten Schwimmer – darunter auch Frau Huber, die ihre Bahnen zieht, während draußen die Dampflok vorbeizischt. Das Hallenbad liegt nämlich direkt in Sichtweite der Schmalspurbahn.
Modellbau mit Augenzwinkern
Das Hallenbad auf der Anlage ist ein kleines architektonisches Juwel:
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Glasfassade mit Miniatur-Schwimmern
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Dampfwolken aus Watte, die aus der Sauna steigen
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Ein Mini-Franz mit Pfeife am Beckenrand
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Und ein Hinweisschild: „Bitte nicht vom Beckenrand auf die Gleise springen!“
Ein Ort der Begegnung
Im Modell ist das Hallenbad nicht nur ein Gebäude – es ist ein Treffpunkt:
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Kinder mit Schwimmflügeln
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Senioren beim Wassergymnastik-Diorama
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Und sogar ein kleiner Kiosk mit Miniatur-Eis in drei Sorten (Vanille, Erdbeer, Gleisschotter)