Anlagenberichte
Wie die Kategorie „Anlagenberichte“ entstand
Weil im Modellbahnclub Sankt Florian ständig an der Anlage gearbeitet wird, brauchten wir einen übersichtlichen Platz für all diese Fortschritte. So entstand auf unserer Homepage die Kategorie „Anlagenberichte“ – kurz und bündig der Bereich, in dem wir zeigen, was sich an der Anlage verändert. Hier findest Du die Darstellung einzelner Motive. Zumeist beinhaltet das eine Beschreibung des Vorbildes und Geschichten zum Bau.
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Am Ende der Linzerstrasse steht auf der Modellbahnanlage ein repräsentatives Stadttor. Wie haben an der Stelle die Zeit bis ins 19. Jahrhundert zurückgedreht und an diese Ausfahrt das Stadttor nach zeitgenössischen Darstellungen wieder errichtet.

Die Tatsache, dass Enns 4 Stadttore hatte ist heute nur mehr geschichtsinteressierten Enns-Kenner bekannt. Das Linzer-Tor war das größte und schönste Tor der Befestigungsanlage. Es stand bis ins 19. Jahrhundert etwa an der Stelle, wo heute die Linzerstrasse endet und sich zu einem kleinen Park erweitert. Mit etwas Phantasie kann man die damalige Bausituation noch erahnen. Mit dem Linzer Tor
wurde auch die Stadtmauer abgebrochen. Die 3 anderen Tore waren das Steyrertor. Es befand sich am Ende der heutigen Wienerstrasse. Das Frauentor befand sich unmittelbar neben dem Frauenturm. Das Wienertor stand am heutigen Ennsberg unter der alten Ennsburg.
Die Tore wurden aus verkehrstechnischen Gründen im 19. Jahrhundert abgebrochen.

Das Bild lässt schon erahnen, wie die Stadt mal fertig aussehen wird.
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Der Blick durch das Stadttor in die Linzerstrasse,
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Die Birnbahn
Mitte des 19. Jahrhunderts wurde in Spittal eine heiße Quelle entdeckt. Um auch am aufkommenden Fremdenverkehr teilnehmen zu können, gründeten einige betuchte Einwohner von Spittal die Birnbahn AG. Nach der Einführung der parallel zur Bahn verlaufenden Buslinie war die Bahn stark einstellungsgefährdet. Der Umbau auf einen Radfahrweg konnte aber abgewendet werden.
Heute führen moderne Dieselloks die schweren Züge des Fahrplanbetriebs. Im Bereich des Besucherverkehrs werden aber auch immer wieder die alten, liebevoll gepflegten Loks aus der Gründungszeit eingesetzt.

Der Betrieb wird auf der Birnbahn weitgehend manuell abgewickelt
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Seit vielen Jahren trohnt über der Bahnhofsausfahrt von Klaus eine mächtige Burgruine. Lange war nicht bekannt, wer die Herrscher auf dieser einst so mächtigen Burg waren. Bei einem Gespräch mit einer Besucherin aus Steyr konnte das Geheimnis gelüftet werden. Das ist die Ruine Losenstein, die über dem gleichnamigen Ort im Ennstal wacht.

Im Vordergrund ist am Burgfelsen die Burgruine Losenstein zu erkennen.
https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Losenstein
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Der Bahnhof Enns Hauptbahnhof ist seit Eröffnung der Westbahn der betriebliche Mittelpunkt der Modellbahn.

Auf der Westseite geht die Strecke Richtung Linz (Schattenbahnhof) in einem engen Linksbogen in den Tunnel zur Gleiswendel. Nach Osten fährt man über die lange Hafenbrücke, sie ist der Donaubrücke Mauthausen nachempfunden, um kurz später im Bahnhof Franckstrasse anzukommen.

Hafenbruecke 3D Konstruktion
Die Brücke entstand im 3D Druck. Als Vorbild wurde die Donaubrücke Mauthausen herangezogen, jedoch um ein zweites Gleis ergänzt. Leider verschwinden die alten Stahlbrücken immer mehr und werden durch Betonbrücken ersetzt.

Die Brücke beim Lackieren.

Die Fachwerkbrücke aus der Nähe beim Lackieren.
Der Bahnhofsame stammt von der Haltestelle Franckstrasse, knapp vor der Steyregger Donaubrücke zwischen VOEST Betriebsgelände und Chemiepark in Linz gelegen. Der Gleisplan hingegen ist eine Hommage an den Bahnhof Steinbrück der österreichischen Südbahn im frühen 20. Jahrhundert. Das Bahnhofsgebäude in Brückenlage wird dem Bahnhof Steyr mit seinem modernen Busbahnhof in Hochlage nachgebildet.
Von hier zweigt auch die Strecke in die Gleiswendel zum Anlagenteil Ennstal ab. Über einen weiteren 180° Bogen kommt man zum Bahnhof Enns Stadt. Dieser ist frei erfunden und liegt unterhalb der Stadt Enns. Tatsächlich war von der Kronprinz Rudolf Bahn ursprünglich geplant, den Anschluss an die Kaiserin Elisabeth Bahn (heutige Westbahn) in Enns zu bauen. Das Vorhaben wurde aber aufgrund des Widerstandes der Ennser Bürgerschaft zur Mitte des 19. Jahrhunderts nicht umgesetzt. In der Folge wurde der heutige Bahnhof Enns in der damals noch unabhängigen Nachbargemeinde Lorch gebaut. Der Anschlussbahnhof der KRB entstand im benachbarten Sankt Valentin.
Die Strecke führt auf der Modellbahn dann über den langen, freiliegenden Gleisabschnitt zur Gleiswendel und verschwindet im Tunnel unter der Gleiswendel.
Von Enns startet auch die Florianerbahn nach Sankt Florian. Neben dem Modell des Original Florianer Triebwagens sieht man hier auch echte Schnellzüge nach Sankt Florian fahren. In Ermangelung österreichischer Hauptbahn-Schmalpurfahrzeuge haben wir Modelle der Räthischen Bahn, einer schmalspurigen Bahn in der Schweiz nach Österreich gebracht. So hätte die Florianerbahn aussehen können, wenn der Originalplan als direkte Verbindung der Städte Linz und Steyr, mit einer Anbindung zur Westbahn verwirklicht worden. Heute wäre zumindest ein Hauptbahnmäßiger S-Bahn Betrieb denkbar und das "Florianer Landl" durch ein Bahnlinie erschlossen. Dem kam der 1. Weltkrieg in die Quere und bis zur Einstellung 1973 blieb nur ein kleiner Teil des ursprünglich für die Region so wichtigen Schienenstrangs verwirklicht. Die Hoffnung für eine Zukunft als Museumsbahn ist auch schon lange verloren. Heute fahren nur mehr auf der Modellbahn im Stiftsmeierhof Züge vom Bahnhof Sankt Florian ab. Die Gleisanlagen der der Florianerbahn wurden 2017 bis auf einen kleinen Rest abgetragen.
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⛰️ Der Erzberg und seine Verladeanlage – Geschichte im Modell
Der Erzberg in der nordwestlichen Steiermark ist seit Jahrhunderten das Zentrum des österreichischen Bergbaus. Generationen von Bergleuten haben hier Eisenerz gewonnen und damit die Grundlage für die industrielle Entwicklung des Landes geschaffen. Mit seiner markanten Stufenform ist der Erzberg bis heute ein Wahrzeichen der Region und ein Symbol für die Kraft des Eisens.

Rund um den Erzberg entstanden über die Jahrhunderte zahlreiche Hüttenbetriebe, die das Erz direkt vor Ort verarbeiteten. Mit der fortschreitenden Industrialisierung im 19. und 20. Jahrhundert wurden viele dieser kleineren Werke unrentabel und verschwanden. Größere, modernere Hütten übernahmen ihre Aufgaben, und schließlich wurden die österreichischen Hüttenbetriebe in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter staatlicher Aufsicht in der VÖEST‑ALPINE Gruppe zusammengefasst.
Ein besonderes Denkmal dieser langen Tradition ist die Verladeanlage am Erzberg, die heute unter Denkmalschutz steht. Sie erinnert eindrucksvoll daran, wie das gewonnene Erz verladen und abtransportiert wurde – ein technisches Meisterwerk, das den Alltag der Bergleute prägte und die Verbindung zwischen Bergbau und Eisenbahn sichtbar macht.

Für den Modellbahnclub Sankt Florian ist diese Verladeanlage ein zentrales Element unserer Darstellung: In unserer Modellwelt rollen Erz‑Züge über die Gleise und passieren die nachgebildete Anlage, die im Kleinen zeigt, wie eng Bergbau, Eisenbahn und Industrie miteinander verbunden waren. Besucher können so nachvollziehen, wie das Erz seinen Weg vom Berg über die Verladeanlage bis zu den Hüttenwerken nahm.
Unsere Modelle machen Geschichte erlebbar: Sie zeigen nicht nur Züge und Landschaften, sondern auch die harte Arbeit der Bergleute, den Wandel der Hüttenbetriebe und die Bedeutung des Eisens für Österreich. Die denkmalgeschützte Verladeanlage wird dabei zum Symbol für den Brückenschlag zwischen Vergangenheit und Gegenwart – ein Stück Industriegeschichte, das im Modell weiterlebt und die Besucher mit seiner Authentizität begeistert.
✨ So wird der Erzberg mit seiner Verladeanlage nicht nur als historisches Denkmal bewahrt, sondern auch als lebendiges Modell im Club weitergeführt – ein Botschafter der Industriegeschichte, der Jung und Alt gleichermaßen fasziniert.
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Die Falkensteinbrücke an der Tauernsüdrampe ist nach der Burg Falkenstein benannt. Die Burg ist in Privatbesitz. Kibri brachte bereits vor Jahrzehnten ein recht beachtliches Modell der Burg auf den Markt. Auch bei uns hat die Burg ihren Platz unter der Falkensteinbrücke gefunden.

Bild: Werkbild Viessmann-Kibri
Unter der Burg befindet sich im Berg die Gleiswendel zur Auffahrt auf die Falkensteinbrücke. An diesem Anlageabschnitt wird gerade gearbeitet.

Hoch über dem Tal, nur mit der Standseilbahn erreichbar, trohnt die Burg Falkenstein.
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✨ Die Geschichte vom großen und kleinen Stift
Ein besonderer Hingucker ist das Stift Sankt Florian mit dem historischen Marktplatz. Das Modell ist knapp 2 m lang und 1 m breit und zieht schon durch seine Größe die Aufmerksamkeit auf sich. Mit einem Maßstab von ca. 1:130 ist es nicht ganz im klassischen H0‑Maßstab (1:87) der Modellbahn, doch gerade diese Abweichung macht es zu einem einzigartigen Blickfang, der sich harmonisch in die große Anlage einfügt.
Es war einmal ein Bauwerk, das seit Jahrhunderten über das Land wachte: das Stift Sankt Florian. Seine barocken Mauern, die mächtigen Türme und die kunstvollen Innenhöfe waren nicht nur ein geistliches Zentrum, sondern auch ein kultureller Schatz für die ganze Region. Generationen von Menschen kamen hierher – Pilger, Schüler, Musikliebhaber, Besucher aus aller Welt. Das Stift war ein Ort der Begegnung, der Inspiration und der Erinnerung.
Viele Jahre später, im Herzen des Ortes, entstand eine ganz besondere Idee: Das Stift sollte auch in der Miniaturwelt des Modellbahnclubs Sankt Florian seinen Platz finden. Mit viel Geduld und modernem Know‑how konstruierten die Mitglieder das Bauwerk zunächst im CAD‑Programm, bevor es Stück für Stück im 3D‑Drucker entstand. Anschließend wurden die Teile sorgfältig zusammengesetzt, bemalt und verfeinert – bis jeder Turm, jedes Fenster und sogar die charakteristischen Dachformen ihre barocke Pracht entfalten konnten.
Doch der Modellbahnclub ist weit mehr als nur ein Ort für Technik. Hier treffen sich Generationen: Kinder, die staunend ihre ersten Züge steuern, Jugendliche, die mit CAD‑Software experimentieren, und erfahrene Modellbauer, die ihr Wissen weitergeben. Gemeinsam schaffen sie eine Welt, in der Geschichte und Gegenwart verschmelzen. Neben dem Stift rollen historische Dampfloks, moderne Triebwagen und liebevoll gestaltete Güterzüge – alles eingebettet in detailreiche Landschaften, die von der Region Oberösterreich erzählen.
Wenn die Züge der „Florianerbahn“ vorbeifahren, wirkt es fast so, als ob das kleine Stift seine große Schwester grüßt. Die Besucher bleiben staunend stehen: „Schau, das ist ja unser Stift – nur in klein!“ Kinder laufen begeistert zum Modell, während ältere Gäste oft schmunzeln und sagen: „So haben wir es schon als Schüler gesehen.“ Für den Club ist dieser Moment das größte Geschenk: Menschen zusammenzubringen und ihnen Freude zu schenken.
Das Modell ist mehr als ein Bauwerk aus Kunststoff und Farbe. Es ist ein Symbol für die Verbindung von Tradition und Innovation: Das große Stift, das seit Jahrhunderten Kultur und Geschichte bewahrt, und das kleine Stift im Modellbahnclub, das diese Geschichte mit moderner Technik in die Welt der Miniatur überträgt. Beide erzählen dieselbe Botschaft – dass Gemeinschaft, Kreativität und Liebe zum Detail Orte lebendig machen, egal ob in Stein oder im Modellmaßstab.

✨ So lebt das Stift Sankt Florian gleich doppelt: einmal in seiner majestätischen Realität und einmal als Miniatur im Modellbahnclub, wo es die Besucher ebenso verzaubert wie das Original – und wo die Clubgemeinschaft mit Herzblut dafür sorgt, dass die Begeisterung für Eisenbahn und Geschichte weitergegeben wird.
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Bis zum Bau der Westbahn war Klaus der Betriebsmittelpunkt auf der Modellbahn im Stiftsmeierhof. Das Bahnhofsgebäude von Klaus wurde exakt im Maßstab 1:87 nach Originalplänen der ÖBB nachgebaut.
Klaus an der Phyrnbahn
In der Gegenansicht. Das Modell basiert auf dem Gleisplan des Bahnhof Klaus aus den 1970er Jahren. Im Vordergrund ist eine Drehscheibe zu erkennen. In Garsten, dem Ausgangsbahnhof der Steyrtalbahn ist eine handbetriebene Drehscheibe dokumentiert. Wahrscheinlich gab es auch in Klaus eine derartige Drehscheibe. Das Modell auf der Modellbahnanlage hat aber mit diesen Orihinaldrehscheiben keine Gemeinsamkeiten. Vielmehr entstand das Modell aus eine PECO Spur N-Drehscheibe. Als Vorbild diente die Drehscheibe in Obergrafendorf. Der Lokschuppen entstand im Eigenbau.
Zwischenzeitlich ist die Steyrtalbahn bis auf eine Museums-Reststrecke Geschichte. Gerade deshalb ist aber der schmalspurige Betrieb auf der Modellbahn des MBC St. Florian ganz besonders beliebt.


Am Hausbahnsteig ist das Schmalspurgleis zu erkennen. Hier endeten bis 1968 die Personenzüge aus Steyr.
Was vielen weniger bekannt ist, die Steyrtalbahn hatte von Pergern aus eine Flügelbahn nach Bad Hall. Diese wurde aber schon 1939 eingestellt.

2025 sieht es am Bahnhof Klaus so aus.
Etwas hinter dem Bahnhof

Unmittelbar am Bahnhof Klaus liegt ein kleines Einkaufsgebiert mit Gärtnerei und der Filiale eines bekannten Diskonters.
Weitere Informationen zur Steyrtalbahn sind in dem Buch "Schmalspurig durch Österreich" aus den Slezak Verlag zu entnehmen.
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Für die Erzeugung von Stahl werden neben Kohle und Eisenerz auch viele andere Zuschlagstoffe, wie zum Beispiel Kalk benötigt. In Steyrling an der Pyrhnbahn steht das Kalkwerk der Vöest Alpine AG. Im Original fahren von Steyrling regelmäßig die Kalkzüge durch das Kremstal nach Linz. Das Modell des Kalkwerkes ist derzeit als Kartonmodell vorhanden und soll einen ersten Eindruck vermitteln, wie die Szene mal aussehen wird.

Als Lokomotiven kommen vorwiegend die Taurus der Cargo Serv zum Einsatz.
Das Bild der Cargoserv Taurus, die hier mit dem Leerzug Richtung Steyrling unterwegs ist entstand bereits 2007. Wenig später überquert sie die Klammbrücke und erreicht durch den Bosrucktunnel Steyling. Die Anordnung ist zwar geographisch nicht ganz richtig, aber das ist Modellbahn. Die Lokomotive war eine Spende des Betriebsrates der CargoServ.

Kalkwerk Steyrling im Sommer 2024.
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Das Kraftwerk Steyrdurchbruch (Gemeinde Molln) ist ein seit 1908 bestehendes Laufkraftwerk am Steyrfluss. Die Jugendstil-Architektur und die Kraftwerkstechnik von Anfang des 20. Jahrhunderts sind weitgehend erhalten.
(Quelle: Wikipedia)
Mitten im Steyrdurchbruch, einem Durchbruchstal der Steyr steht auf dem Gemeindegebiet desModellbahnclubs auch das Kraftwerk Steyrdurchbruch in 1:87. Das Original gehört zu den ältesten durchgehend in Betrieb befindlichen Wasserkraftwerken der Welt und wurde im Jugendstil erbaut.

Kraftwerk Steyrdurchbruch vom gegenüberliegenden Felsen fotografiert.
Beim genauen Betrachten erkennt man die 3 Übeltäter, die wenige Tage zuvor in Kleinreifling eine Telefonzelle gekidnappt haben, beim Steineklopfen. Derartige Gaunereien gehen in der Modellbahnwelt immer glimpflich aus.

Man beachte bitte die Details. Am Kran des Rechens hängt eine Telefonzelle. Diese ist wenige Tage zuvor am Bahnhofsvorplatz von Kleinreifling verschwunden. Der Kran biegt sich unter der schweren Last. Die 3 Übeltäter wurde zum Steineklopfen im Steyrdurchbruch verurteilt und sind, wenn man genau schaut auf dem Bild darüber bei der Arbeit zu sehen.

Steyrdurchbruch im Rohbau um ca. 2006

Steyrdurchbruch im Rohbau
Etwas unterhalb vom Kraftwerk befindet dann das Durchbruchstal der Steyr durch die Kalkfelsen des Steyrtales.

Bogenbrücke überhalb des Steyrdurchbruch

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Remise St. Florian
Zum 100 Jahr Jubiläum der Florianerbahn wurde die Remise mit Unterstützung des Landes Oberösterreich renoviert. Das Modell kann natürlich auch auf der Modellbahn nicht fehlen und entstand vollständig in Handarbeit.

Die Remise von St. Florian
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Tatsächlich gibt es Abzweigbahnhöfe mit einer einzigen Weiche. In Kastenreith gibt es diese seltene Situation im Original zu sehen.
Kasten waren zur Zeit der Holzflösser die abendlichen Haltepunkte. Der Kasten in Kastenreith beherbergt ein Museum der Ennskraftwerke AG und wurde daher bereits mehrfach renoviert. Auf der Enns finden sich wie im Original immer wieder Wassersportler, die natürlich auch am Modell nicht fehlen dürfen.
Im Original geht es links in den Tunnel und weiter nach Norden in die Bezirkshauptstadt Steyr. Rechts zweigt die Strecke nach Amstetten ab.

Der Kasten von Kastenreith
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Kleinreifling ist einer der betrieblichen Mittelpunkte der Modellbahnanlage. Die ersten beiden Bildern stammen aus 2007. Im direkten Vergleich mit den folgenden Bildern kann man die Weiterentwicklung der Modellbahnanlage deutlich erkennen.

Im Hintergrund ist der Lokschuppen zu erkennen. Wo früher der KIBRI-Lokschuppen stand, steht heute das Langhaus, wie im Original.

In der Gegenrichtung fotografiert

An der Nordausfahrt von Kleinreifling steht unmittelbar neben dem Bahnübergang ein Trafohäuschen
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Eisenerz am Erzberg. Die Stadt in der Steiermark ist eng mit dem Erzberg verbunden. Das Eisenerz auf der Modellbahnanlage hat mit dem steirischen Eisenerz keine Gemeinsamkeiten und ist völlig frei erfunden. Lediglich der Schichtturm, die Verladeanlage und der Bahnhof Erzberg sind als masstäbliche Modelle vorhanden. Die Brücke in der Mitte ist nach Bildern der Schlossbachbrücke in Handarbeit entstanden.

Bild: Schichtturm. Da die Knappen am Erzberg keine Uhren hatten, diente der Schichtturm dazu, den Arbeitsbeginn und das Arbeitsende zu läuten. Der Ursprung des Baus geht bis in die Renaissance zurück.

Blick über Eisenerz auf den Erzberg. Rechts im Bild der Schichtturm. Am Erzberg die Verladeanlage und das Bahnhofsgebäude Erzberg. Im Hintergrund sind die Terassen des Erzberg erkennbar.
Um den Erzberg gibt es eine schöne Sage:
In der Nähe des Leopoldsteiner Sees, gleich neben der Bundesstraße, die von Eisenerz nach Hieflau führt, befindet sich ein kleiner Wassertümpel, die "Schwarze Lacken". Dort sahen die Leute vor vielen hundert Jahren öfter einen Wassermann. Gewöhnlich war er in der Grotte hinter dem Tümpel, zuweilen stieg er an warmen Tagen ans Ufer, um sich zu sonnen.
Damals glaubte man, dass so ein Wassermann große Schätze besitze. Aus diesem Grund wollten ihn die Leute fangen. Er war aber sehr scheu und glatt wie ein Fisch, mit bloßen Händen daher nicht zu halten. Also griffen die Leute zu einer List.
Eines Morgens, es war ein warmer, sonniger Tag, stellten sie Braten und Wein ans Ufer und legten Kleidungsstücke dazu, die sie vorher innen mit Pech bestrichen. Dann versteckten sie sich und warteten. Nach einer Weile kam der Wassermann tatsächlich aus der Grotte heraus und besah neugierig die Sachen. Schließlich griff er gierig nach dem Braten und trank den Wein aus. Dann zog er die Kleider an, tanzte eine Weile herum und legte sich danach nieder. Der Wein übte seine Wirkung aus und der Wassermann schlief fest ein.
Als dies die Leute sahen, stürzten sie sich auf den Schlafenden und fesselten ihn. Er wachte auf, wehrte sich mit aller Macht, aber es half nichts. Sie führten in taleinwärts und waren schon zu der Stellen gekommen, wo man zum ersten Mal den Erzberg erblickt. Hier wollte der Wassermann nicht mehr weiter. Er tobte, jammerte und schrie und versprach schließlich für seine Freilassung große Schätze. Das hörten die Leute gerne und fragten gleich: "Was willst Du uns geben?„
Und der Wassermann sprach:
"Nun wählet schnell auf dieser Stell'!
Ein gold'ner Fuß bald schwinden muß.
Ein silbernes Herz, die Zeit verzehrt's.
Ein Eiserner Hut, hält lang und gut.
Erwägt es klug, dann habt genug!„
"Den Eisernen Hut wollen wir haben", riefen die Leute. Nun zeigte der Wassermann auf den Erzberg und sprach: "Seht, dort steht er: dieser Berg wird Euch Eisen für immer geben! - Jetzt aber führt mich zurück in meine Grotte!"
Die Leute glaubten ihm, führten ihn zurück zur Grotte und ließen ihn frei. Sogleich verschwand der Wassermann in der Tiefe. Die Erde bebte, das Wasser rauschte gewaltig und wurde blutrot. Aus der dunklen Tiefe der Schwarzen Lacken ertönte aber noch eine unheimliche Stimme: "Um das beste habt ihr aber doch vergessen zu fragen, und zwar um den Karfunkelstein und um die Bedeutung des Kreuzes in der Nuss!" Was der Wassermann damit meinte, ist noch bis heute ein Rätsel geblieben. Die Leute liefen eilig davon, der Wassermann zeigte sich nie wieder.
Das Versprechen des Wassermannes - ".....Eisen auf immerdar ...." hätte sich sicherlich bewahrheitet, wenn der Erzabbau mit Schlegel und Eisen auch heute noch angewandt würde. Er konnte auf keinen Fall wissen, dass die Bergbautechnik so rasch voranschreiten würde.
Wenn man es noch genauer nehmen würde, hat der Wassermann trotzdem nicht gelogen. Erze mit weniger als 20 % Eisengehalt werden auf den Halden im Gsoll abgestürzt und diese werden uns wohl auch nach der endgültigen Einstellung des Abbaues erhalten bleiben. Und natürlich dürfen die beträchtlichen Quantitäten unter dem Werfener Schiefer nicht vergessen werden.

So sieht der Bahnhof im August 2025 aus.
Die Gleiswendel zur Auffahrt auf auf die Falkensteinbrücke wird von unserem Erzberg verdeckt.
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Falkensteinbrücke
Die Falkensteinbrücke ist mit 396 Meter die längste Brücke der Tauernbahn und zählt zu den größten Eisenbahnbrücken Österreichs. Das zweigleisige Bauwerk liegt in Kärnten bei Obervellach, in der Nähe der Burg Falkenstein, und überspannt ein Quertal des Mölltales mit zwei Bögen. Es wurde im Rahmen der Neutrassierung zwischen den Jahren 1971 und 1973 errichtet.
Quelle: Wikipedia
Modell der Falkensteinbrücke im Eingangsbereich des Modellbahnclub Stankt Florian. Während das Original aus Stahlbeton erbaut wurde besteht das Modell aus Holz. Der Brückenbogen wurde als Leimbinder über eine Schablone gebogen. Der Fahrbahnträger ist innen hohl und dient wie im Original als Kabeltrasse.

Der erste Zug auf der Falkensteinbrücke
Die Oberfläche der Brücke besteht aus einem selbst gemischten Kunstharzputz aus Leim Farbe und Sand. Um den gewünschten Effekt zu erzielen muss man etwas experimentieren.
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Wir werden immer wieder nach der Größe der Modellbahn im Stiftsmeierhof gefragt. Für uns sind Quadratmeter, Weichenzahl und Gleislänge nicht so wichtig. Die unendliche Freude, die uns das Hobby Modellbahn macht ist viel wichtiger. Wir haben das auch nicht bis zum letzten Zentimeter Gleis dokumentiert. Daher ist die Frage auch nicht ganz so einfach zu beantworten.
Trotzdem können wir aber einen kleinen Hinweis geben. Das gesamte Clubheim hat etwas über 300m² Grundfläche. Davon gehen Werkstatt, Nebenräume, Lager und der zweite Anlagenraum mit den Kinderanlagen weg, so dass etwa 150m² Anlagenraum für die große Modellbahn übrig bleiben. Die Frage nach der Gleislänge ist etwas schwieriger zu beantworten. Wir gehen aufgrund der Gleispläne von etwa 2000m Gleislänge in den unterschiedlichen Spuren H0 Normalspur, H0e Schmalspur und H0e Überlandstrassenbahn aus. Dazu gehören dann noch 145 Weichen und 235 Rückmelder in der Normalspur. Was da an Verkabelung zusammenkommt ist kaum überschaubar. Der Forstbestand ist auf ca. 7000 Bäume und Sträucher zu schätzen.
Natürlich braucht es auch Infrastruktur. Unser Kupfer-Gasleitung für die Heizung ist etwa 75m lang. Dadurch ist es abe rauch im Winter möglich, bei angenehmen Temperaturen zu basteln.

Die Skizze gibt einen kleinen Überblick.
Zur Steuerung der Anlage werde 3 Computer eingesetzt. In Stoßzeiten können bis zu 15...20 Züge gleichzeitig fahren. Das braucht dann aber 2 Fahrdienstleiter und bereitet eine Menge Stress am Stellpult.
Die Züge fahren bei uns im Kreis, aber es ist ein große Kreis. So braucht ein Zug im Ennstal ohne Zwischenhalte vom Schattenbahnhof aus ca. 7 Minuten, um wieder im Schattenbahnhof anzukommen.
Sie können sich das aber jederzeit an den Fahrtagen selbst ansehen.
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Zu den eindrucksvollsten Zeugnissen ländlicher Baukultur zählt der Vierkanthof Sumerauer in Samesleiten bei St. Florian, der bereits um 1200 in einer Urkunde des Bischofs Wolfker von Passau aufscheint. Natürlich darf man sich zu dieser Zeit noch keinen klassischen Vierkanter vorstellen, denn es handelte sich damals vielmehr um eine Gruppe von Bauten, die je nach Verwendung in Lehm- oder Holzbauweise errichtet waren. 1378 wird der Sumerauerhof in der Liste der großen Meierhöfe des Stiftes St. Florian angeführt.
Im Laufe der Jahrhunderte stieg die wirtschaftliche Bedeutung des Hofes, sodass es im 17. Jahrhundert zum Zusammenschluss von Wohn- und Wirtschaftsgebäuden zu einem klassischen Vierkanthof gekommen sein dürfte.
1855 zerstörte ein Brand einen Teil des Wohntraktes. Daraufhin wurde der Hof umgebaut und der Bauzustand bis 1971 nicht mehr wesentlich verändert. 1978 konnte der zu den größten Höfen Oberösterreichs zählende Sumerauerhof vom Land Oberösterreich angekauft und als Freilichtmuseum eröffnet werden. Seit der Eröffnung unterstützt der "Verein der Freunde des OÖ. Freilichtmuseums Sumerauerhof" das Museum und seit 2002 betreut das OÖ. Landesmuseum, jetzt OÖ Landes-Kultur GmbH, den Sumerauerhof als Außenstelle.

Erbaut hat das Ganze Helmut List. Im folgenden Bild sieht man den Bauherren am fast fertiggestellten Modell.

Ein Foto aus der Bauphase soll da auch nicht fehlen. Wie viele andere Bauwerke entstand das Modell im 3D-Druck.
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Am rechten Anlagenschenkel entsteht gleich neben dem Bahnhof Enns das Hafengelände mit Hüttenwerk. Natürlich dient der Hafen Enns als Vorbild. Die Stahlindustrie orientiert sich klarer weise an der VÖEST in Linz. Zu einem richtigen Hüttenwerk gehören natürlich ein Hochofen, ein Stahlwerk und ein Walzwerk. Alles das ist auch im Modell zu finden.


Personenaufstiege am Hochofen

Trix lieferte vor vielen Jahren den Bausatz "Blast Furnace" von Walthers in der Serie vom Erz zum Stahl. Glücklicherweise konnten wir auf Ebay einen Bausatz ersteigern. Da Bilder mehr erzählen als 1000 Worte...
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Remise - Heizhaus - Betriebswerk
In Österreich hießen die Betriebswerke früher Remise oder Heizhaus. In vielen Städten gibt es auch heute noch die Heizhausstrasse, obwohl die Bahn dort schon lange keine "Betriebswerke" mehr betreibt.

Das Heizhaus des Modellbahnclub Sankt Florian besitzt einen 18-ständigen Ringlokschuppen mit Drehscheibe, eine Schiebebühne für die moderne Zugförderung und eine Hunt'sche Bekohlung.

Zwischenzeitlich wurde der gesamte Bereich eingeschottert.

Während in Deutschland große Brückenbunker in den großen Betriebswerken anzufinden waren hatten die österreichischen Bahnen Aufzugsbühnen und Huntsche Bekohlungsanlagen. Besonders bekannt war die in Wien stehende Anlage. Die Bekohlungsanlage im Heizhaus Enns wurde nach einer historischen englischen Zeichnung erbaut.

Heutzutage treffen sich im Heizhaus vorwiegend moderne Maschinen. Dabei finden auch echte Amerikaner nach Enns. Die UNION PACIFIC Maschine ist eine "Gasturbine" von Athearn.

In seltenen Fällen finden auch Mallets der UP, SP und C&O nach Enns.

In der Gegenansicht sieht man Wasserturm, Schiebebühne und das noch ungeschotterte Gleisfeld.

Heute (2024) ist schon Gras rund um den Lokschuppen gewachsen.
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Die barocke Stiftskirche von St. Florian ist der architektonische Mittelpunkt von St. Florian. Natürlich kann das Modell nicht auf der Anlage fehlen. Seit einigen Monaten wird bereits daran gebaut und das Ergebnis ist schon im Rohbau sehenswert.
Aus hunderten, mit Hilfe von 3D-Druck handgefertigten Polystyrolteilen entsteht Zug um Zug die Kirche.
