Spur 0
Spur 0 war bis kurz vor dem Zweiten Weltkrieg die am weitesten verbreitete Spurweite im Bereich der Modelleisenbahnen. Dennoch lässt sich das damalige Verständnis von „Modellbahn“ kaum mit dem vergleichen, was wir heute darunter verstehen. Die in den späten Zwanziger- und frühen Dreißigerjahren produzierten Bahnen waren überwiegend robuste Blechspielzeuge, die vor allem für Kinder aus wohlhabenderen Haushalten gedacht waren.
Detailtreue, maßstäbliche Umsetzung und technische Finesse spielten damals eine deutlich geringere Rolle als heute. Stattdessen standen Spielwert, Stabilität und farbenfrohe Gestaltung im Vordergrund. Viele dieser frühen Spur‑0‑Bahnen sind heute wertvolle Zeitzeugen einer Epoche, in der Modelleisenbahnen noch primär als hochwertiges Spielzeug und weniger als anspruchsvolles Hobby galten.
Diese Kategorie widmet sich genau diesen historischen Stücken: den Blechbahnen der Vorkriegszeit, ihren Herstellern, Besonderheiten und ihrem Platz in der Entwicklungsgeschichte der Modelleisenbahn.
Etwa so haben die „Modelleisenbahnen“ damals ausgesehen. Mit den verzinnten und vernickelten Schienen konnte man recht einfach eine ganze Wohnung in eine Eisenbahnlandschaft verwandeln. Während die allerersten Bahnen noch mit 110 Volt betrieben wurden – was nicht ganz ungefährlich war – folgten bald Transformatoren und Gleichstromumformer, um die Bahn mit der deutlich sichereren Spannung von rund 20 Volt zu betreiben.
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Der Packwagen 1728 wurde auch in Anfangspackungen geliefert. Heute (2025) sind derartige Wagen ab €20,- bis €40,- erhältlich.
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Der Personenwagen 1727 wird im Märklinkatalog von 1938/39 für RM 2,40 ausgewiesen. Da dieser Wagen auch in den Anfangspackungen geliefert wurde sind noch viele dieser Wagen in Umlauf. Die Wagen sind Stand heute (2025) ab ca. € 20,-...40,- erhältlich.